Info Bengalen

Abstammung:

Die Wildform der heutigen domestizierten Bengalkatze ist die Leopard- katze. Ihr lateinischer Name ist Prionailurus bengalensis, woraus sich ihr richtiger Name Bengalkatze ableitet. Sie kommt aus Süd- und Ostasien . Die Bengalkatze ist etwa so groß wie eine Hauskatze. aber schlanker und hat längere Beine. Sie zeichnet sich durch eine große inner- artliche Variabilität aus. Dabei unterscheiden sich vor allem Bengalkatzen aus den nördlichen Teilen des Verbreitungsgebietes, etwa aus Ostsibirien erheblich von den Formen aus Gebieten in Äquatornähe. Im Süden ist die Grundfarbe gelblich-braun, ähnlich einem Leoparden, im Norden dagegen blass silbergrau. Die Flecken sind bei nördlichen Populationen große Rosetten, bei südlichen Bengalkatzen kleine Tupfen. Bengalkatzen sind Einzelgänger. Sie ruhen in Bäumen, verstecken sich aber auch im Dickicht am Boden. Manche sind tagsüber aktiv, sie jagen aber meist in der Dämmerung und nachtsvorwiegend Langschwanzmäuse, Hasen und Spitzhörnchen. Sie können gut schwimmen und haben kleine Inseln in einiger Entfernung zur Küste besiedelt.

Rasse:

Die Bengalkatze ist eine sehr junge Katzenrasse, die in den frühen 70er erstmals erfolgreich gezüchtet werden konnte. Das große Ziel der Zucht ist es das äußere Erscheinungsbild der Katze an ihre Wildform anzupassen und den Charakter einer Hauskatze zu behalten.

Aussehen:

Bengalkatzen sind kräftig und muskulös. Ihr Fell ist kurz, glänzend, weich, seidig und glatt. Der Kopf sollte im Verhältnis zum Körper klein ausfallen. Die Ohren sind mittelgroß und haben abgerundete Spitzen und sitzen halb auf dem Kopf und halb an der Seite. Die Beine sind besonders kräftig und die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Das wirkt sich positiv auf ihre extreme Sprungkraft aus. Bengalkatzen gibt es in den Zeichnungen spotted , rosetted oder marbled. Am häufigsten findet man die spotted Zeichnung (getupft). Rosetten erkennt man an dem dunklen Rand mit hellerem Kern. Sie sollten einen starken Kontrast zur Hintergrundfarbe bilden und scharfe Abgrenzungen haben. Die bekanntesten Farben sind black, brown, snow oder silver. Das Fell der Bengalkatzen durchlebt verschiedene Stadien mit der Entwicklung. Die Babies kommen mit einem relativ klaren Fell zur Welt (die Zeichnung ist hier noch gut erkennbar). Eine Änderung tritt dann nach 4-6 Wochen ein. Das Fell wird unklar und steht vom Körper ab. Von der Seite betrachtet sieht es gräulich aus, die Zeichnung ist nicht gut erkennbar. Diese Phase heißt Fuzzy-Phase und endet wieder mit 10-11 Wochen. Auch die Rosetten sind dann wieder gut erkennbar.

Charakter:

Bengalkatzen sind intelligent, aktiv, i. d. R. gesprächig, verschmust und sehr neugierig. Domestiziert Bengalkatzen sind sehr gesellige Tiere. Eine zweite Katze (auch andere Rasse) ist für sie sehr wichtig. Ein Mensch kann keiner Katze den Sozialisationspartner ersetzen!

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